Grüße aus dem Weserbergland
 Grüße aus dem Weserbergland

Überschrift

 

Abbildung 142

„Die Göttin Dagon“

Quelle: Holzschnitt aus Athanasius Kircher,

Oedipus aegyptiacus, Rom, 1652.

Bildbearbeitung und Text,

Urheber: O. Jung

 

Wie bei der syrischen Göttin „Derceto,“ oder der „Dirke von Askalon", zeigt die abgebildete Bronzestatue die Göttin als schöne Frau, deren Leib in einen mächtigen Fischschwanz auslauft. Als Symbol der empfangenden Naturkraft wurde sie wie Demeter, die griechische Göttin der Saaten und Fruchtbarkeit, göttlich verehrt.

 

Ursprünglich war Dagon ein Meergott der überall im alten Orient verehrt wurde. Sein Kult geht bis auf 2.500 vor Chr. zurück. Im Alten Testament finden sich zahlreiche Hinweise auf ihn. Auch er wurde zur Hälfte als Mensch und zur anderen als Fisch dargestellt. Von seiner Statue ist nur ein Torso ohne Kopf und Hände zurückgeblieben. Das soll Jahwes Überlegenheit über Dagon demonstrieren.

 

Über die Herkunft seines Namens werden verschiedene Ableitungen diskutiert. So kann dieser aus dem hebräischen Wort für „Getreide“, aus dem semitischen Wort für „Korn" und aus einem hebräischen Wort für „Fisch“ entstanden sein. Die Legende weist ihn als Erfinder des Pfluges aus, den der gelehrte Kaiser Shin-nong angeblich um 3700 v. Chr. in China erfunden hat.

 

In der Regel bereitet ein Pflüger das Ackerland mit diesem Gerät durch Umbruch vor. Dadurch schafft er für das später eingebrachte Korn optimale Bedingungen zum Aufquellen, Keimen und Wachsen. Bei den Weltenkeimen, die in der Weltennacht eingefaltet in den „Wassern des Raumes“ schlummern, übernimmt diese Aufgabe der Superpulsar der Weltschöpfung. Eine Pulsschwingung mit einem unvorstellbaren Energiepotential. Am Beginn ihrer Expansionsphase führt sie den inaktiven Programmen nach dem Resonanzprinzip Schwingungsenergie zu. Dadurch ruft sie in der von ihr erfassten Region die Eigenschaften und Formen schaffenden Informationen ab.

 

So entsteht eine erkennende und eine erkennbare Seinsweise. Weil die erkennbare ohne die erkennende nutzlos ist, richteten die Wahrheitssucher früherer Zeiten ihr Augenmerk hauptsächlich auf die erkennenden Elemente, die „Ichs“. Weil es sich dabei um individualisierte Schwingungen handelt, die sich in den Wassern des Raumes befinden wie Fische in einem Ozean, nannte man sie „Ich“, Fisch. In manchen Kulturkreisen auch „Mensch“, was Erkennender Geist bedeutet. Dieser Geist ist der Schwingungsträger. In der Symbolik die Hälfte mit dem Menschenleib. Die Fischhälfte steht für die Schwingungen der darin enthaltenen Programme. Das in früheren Leben durch Taten erworbene Karma. Im alten Ägypten das Korn das in Aanru, gemäß der sieben Bewusstseinsebenen, sieben Ellen hoch wächst. Daher hier die Symbole Mensch, Fisch, Pflüger und Korn.

 

Physikalisch verbergen sich hinter diesen Sinnbildern Schwingungsträger und Schwingungsenergie. Die Göttinnen symbolisieren den Schwingungsträger und ihr männlicher Gegenpart die Schwingungsenergie. Erreichen alle Schwingungen in einem Ich, einer „Seele“, durch gegenseitiges Aufheben eine Pattsituation, eint sich der programmlose Schwingungsträger mit einer merkmallosen, absoluten Seinsweise über die keine Aussagen möglich sind. Ist die Pattsituation vollkommen, gibt es kein Zurück. Ist sie unvollkommen, führt das zu erneuten Wiedergeburten.

 

Abbildung 142a

„Der Gott Dagon“

Rechts: Die Bundeslade im Tempel Dagons

Kupferstich von A. De Blois

Zeichnung: O. Ellinger (1666-1735)

Quelle: Berlin, Sammlung für Kunst und Geschichte

Links: Dagon, Gott der Philister

Quelle: Bibellexikon

Bildbearbeitung und Text,

Urheber: O. Jung

 

In Korsabad fand man die Verkörperung eines Gottes, der Kopf und Hände eines Menschen und Körper und Schwanz eines Fisches hat. Man geht allgemein davon aus, dass es sich dabei um Dagon, den nationale Gott der Philister, handelt. Seine Haupttempel standen in Gaza und Asdod. Sein Name kann auf die Fischart „dag“, den Fischgott „Ea“ und den Gott der Landwirtschaft „dagan“ (Korn) zurückgeführt werden. In seinem Tempel vor der Bundeslade Israels, wo man auch den Kopf Sauls auf hängte, zerbrach sein Standbild in Stücke.

 

Abbildung 142 b

„DEO – im strahlenden Quroboros“

Quelle: Privates Bildarchiv

Foto: O. Jung 1982

Bildbearbeitung und Texte,

Urheber: O. Jung

 

„DEO" ist ein alter griechischer Name für Demeter und bedeutet „Mutter der Erde". Demeter eine Tochter des „Kronos" (der Zeit), war ebenfalls eine Göttin der Fruchtbarkeit, der Saaten und des Ackerbaus. Das von der Schlange umschlossene ..DEO" symbolisiert, dass sich hinter Demeter die fruchtbare „Pulsschwingung der Weltschöpfung" verbirgt.

 

 

Abbildung 142 c

„Der Quroboros - Wappen von Listringen“

Quelle: Privates Bildarchiv

Foto: O. Jung 1982

Bildbearbeitung und Text,

Urheber: O. Jung

 

Links das Wappen vom Dorf Listringen das ein Ortsteil von Bad Salzfettfurt ist . Rechts die Eingangstür einer kleinen Kapelle die 1804 von Graf Ludwig von Wallmoden-Gimborn erbaut wurde. Auf ihrem Türsturz ließ er den Quroboros einmeißeln. Johann Ludwig war der uneheliche Sohn des britischen Königs Georg II. (1683–1760) und dessen Mätresse Amalie Sophie von Wallmoden, geb. von Wendt (1704–1765.

Als illegitimer Sohn des Königs bekam der junge von Wallmoden eine umfassende Erziehung, und nach seiner Ausbildung ging er auf Kavaliersreise nach Italien. In dieser Zeit legte er sich unter sachkundiger Anleitung des Altertumsforschers Johann Joachim Winckelmann eine umfangreiche Sammlung antiker Marmorstatuen, Büsten und Reliefs zu. Nach seiner Reise trat er in den Militärdienst ein, stieg bis zum Generalmajor auf und wurde 1751 Domherr in Lübeck. Als Mitglied der Freimaurerloge Friedrich in Hannover war er 1763 - 1764 deren Meister vom Stuhl.

 

Abbildung 142 d

„Akascha – Äther – Ether“

Urheber: O. Jung

 

Aus was besteht die Welt? Nach unserer Wissenschaft aus letzten, kleinsten, unteilbaren Teilchen denen alle das Universum auf- und abbauenden Kräfte und Eigensachschaften innewohnen. Mit gigantischem technischem und finanziellem Aufwand sucht sie bisher vergeblich danach.

 

Die überlieferten Kosmogonien berichten, Weltsein und Leben sind die Schwingungszustände einer ewigen Grundlage. Dieser Resonanzboden hatte in den einzelnen Kulturkreisen verschiedene Namen, die aber alle denselben Sachverhalt meinten. Im alten Indien hieß er zum Beispiel Akascha. Das Wort ist von „akasa“ abgeleitet und bedeutet Raum. Die Bibel nennt ihn „Chaos“ oder „ Sintflut“. Diese Urwasser erfüllen den ewigen Raum, ob da ein Universum ist oder nicht. Eine feine, immaterielle, elastische Substanz die unter sehr großem Druck steht. Sie setzt sich aus so genannten Weltenkeimen zusammen, die geschrumpfte Programme aus längst vergangenen Welten sind.

 

Das Wasser in unserer Erfahrungswelt wird durch sich ändernde Schwingungszustände in Wasserdampf und Eis umgewandelt. Diese neuen Schwingungsträger haben völlig andere Eigenschaften als Wasser. Die Wasser des Raumes werden in einem pulsierenden Feld durch Druckänderung in Äther und Ether umgewandelt. Auch sie haben durch diesen Umwandlungsprozess völlig andere Eigenschaften als Akascha.

 

Bestimmte Schwingungszustände in individualisierten Teilen des Äthers rufen darin die Eigenschaften Erkennen, Leben und Bewusstsein ab. Die damit begabten körperlosen Wesen heißen „Seelen“. Der Ort den sie bevölkern „Himmel“. Das Wort bedeutet „Träger“. Schwingungszustände in abgegrenzten Teilen des Ethers erzeugen darin die Eigenschaft „Trägheit“. Die damit ausgestatteten Teilchen „Atome“ und der Ort der sie beherbergt, „Materiewelle Welt“.

 

Vermischen sich die mit Schaukraft ausgestatteten Elemente der Himmelswelt (Seelen) mit denen der materiellen Welt (Materie) wie Luft und Wasser zu Schaum, entsteht aus dieser Verbindung die Fülle des Organischen Lebens. In der Symbolik entsteigt diesem Schaum Venus – Aphrodite. Wie Eva sind beide Sinnbilder für das Begehren nach Leben und Lust.

 

Abbildung 142 e

„Da hat das Nichts geknallt“

Urheber: ZDF – Leschs Kosmos (18.5.21 ?)

Quelle: Chris Schili, Facebook

Bildbearbeitung und Text,

Urheber: O. Jung

 

Leschs Kosmos ist eine Sendereihe des ZDF - Dokumentationskanals ZDFneo, in der der Astrophysiker Harald Lesch Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen in allgemein verständlicher Form erläutert. Den Beitrag „Da hat das Nichts geknallt“ hat Herr Schill am 30.06. 2021 auf seiner Facebookseite gepostet.

 

 

Abbildung 142 f

„Urknall – Anfang aller Dinge?“

Quelle: Privates Bildarchiv

Bildbearbeitung und Text,

Urheber: O. Jung

 

Nach gängiger Meinung unserer Wissenschaftler gab es ursprünglich keinen Raum, keine Zeit und keine Materie. Magazin „Der Spiegel“: Am Anfang des Universums stand der Urknall Aus den Energietropfen des Urknalls entstanden stets zwei gefrorene, gegensätzliche Materiebausteine - ein Teilchen und sein Antiteilchen. Nach den geltenden Naturgesetzen entstanden beide Formen von Materie in gleicher Menge und löschten sich einen Bruchteil einer Sekunde später wieder zu 100% gegenseitig aus. Bis heute rätseln die Physiker, weshalb ein Teil der Materie das Inferno überlebte, sich mit der Gravitation vermählte und dann mit drei anderen Grundkräften Sterne, Planeten, Pflanzen, Tiere und Menschen formte“.

 

 

Wie das vor sich ging erklären die Kosmologen so: „Am Anfang war ein Punkt. Aus dieser kosmischen Singularität, die aus dicht zusammen gepresster, unendlich heißer Energie und Strahlung bestand, brach in einer spontanen Explosion das Universum einschließlich des Raumes hervor. Sich ausdehnend und dabei langsam kälter werdend, kondensierte die Strahlung zu Elementarteilchen.

 

Diese Urteilchen in ihrer Gesamtheit bilden das Potential der Materie, die in verschiedenen Zustands- oder Energieformen existieren kann. Allein das Mischungsverhältnis der Urteilchen und ihrer Energiezustände bringt die Vielfalt der materiellen Welt und den Formenreichtum des Lebendigen hervor. Die Galaxien mit ihren Sonnen und Sonnensystemen, die Planeten mit ihren Meeren und Kontinenten, die Flora und Fauna auf ihren Oberflächen und damit auch den Menschen“.

 

Was alle bisherigen Denkmodelle nicht beantworten können ist, wer oder was den Urknall zündete und damit das kosmische Pool-Billard in Gang setzte. Auch die Frage wie und warum sich die nach allen Seiten auseinander fliegenden Elementarteilchen später wieder zusammenfanden, um jene erstaunlichen Gebilde zu formen, die heute im Kleinen und Großen den Kosmos bevölkern, blieb bis heute unbeantwortet.

 

Mit einer Reihe konkurrierender Modellvorstellungen versuchen unsere Forscher aber diese Lücke zu schließen. In diesen Arbeitshypothesen spielt der Zufall und die Massenanziehung eine große Rolle. Ganz abgesehen davon, dass niemand genau weiß was Gravitation ist, kann sie aber erst wirken wenn es Massen gibt. Da stellt sich natürlich die Frage, woher sie denn kam als es noch keine Masse gab? Immerhin hat sie doch die Energie und Strahlung in der Singularität auf kleinstem Raum (?) zusammengepresst.

 

Geht man davon aus, dass beides gleichzeitig entstand, bleibt immer noch unverständlich was unsere Welt als Ganzes zusammenhält. Die Massen der winzigen Elementarteilchen, die durch die Energie des Urknalls in den freien Raum hinausflogen und sich darin immer dünner verteilten, können es nicht sein. Davon gibt es einfach zu wenige. Sie repräsentieren nichteinmal 20% der Masse die erforderlich ist um die gewaltige Gravitationskraft zu beinhalten die unser Weltall zusammenhält. Das könnte nur eine monströse Masse im Zentrum des Weltsystems leisten. Da ist aber nichts. Dort hat der Urknall alles leergefegt.

 

Bleibt noch der Zufall, durch den sich nach der großen Explosion alles so wundersam formte. Das eine Detonation alles zerstört ist allgemein bekannt und gefürchtet. Das dadurch aber durch Zufall etwas so Komplexes wie Weltsein und Leben entstanden sein soll erinnert fast schon an die unglaublichen Geschichten des Baron von Münchhausen.

 

Da lobe ich mir die einfachen aber inhaltsschweren Worte der Bibel: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“! Sie ergeben sich, wenn man das hebräische Original nach der exoterischen Methode übersetzt. Nach der kabbalistischen würden sie bedeuten: „Aus dem Schoß der immer existierenden göttlichen Wesenheit gestaltete die duale androgyne Kraft den doppelten Himmel“. Diese Kraft nannten die Weisen Altindiens „Deva“, was laufen, sich bewegen bedeutet.

 

Nun bedeutet das Wort Himmel aber „Träger“. Weil sich physikalisch hinter der Kosmogonie der Kabbala eine Schwingungslehre verbirgt, sind mit dem doppelten Himmel zwei unterschiedliche Schwingungsträger gemeint. Der obere - Geist, Pneuma oder Äther - ist das Trägermedium der Himmelswelt und der andere - die Wasser oder der Ether - der Schwingungsträger der materiellen Welt. Sie verhalten sich zueinander wie die Schwingungsträger Luft und Wasser.

 

Beide entstehen aus einem dritten Schwingungsträger wie Sahne und Magermilch aus der Milch. Wegen dieses Bildes wurde er von den Wissenden Altindiens Milchozean genannt. Im Sanskrit heißt dieser Schwingungsträger „Akascha“, was soviel wie „der Raum“ bedeutet. Er ist zweitlos und ewig. Zweitlos, weil es für ihn als Unendlichem kein Außen gibt. Ewig, weil er keine Ursache hat und niemals vergeht.

 

Dennoch hat er zwei Seinsweisen. Eine Merkmallose und eine mit Merkmalen behaftete. Nur die mit Merkmalen behaftete ist über die Sinne mit dem Verstand zu erfassen. Die Merkmallose nur für den Seher - der mit ihm wesenseins ist – erfahrbar, wenn er sich entprogrammiert auf der höchsten Bewusstseinsstufe mit ihm eint und mit ihm „Eins“ wird.

 

Eine Schwingung besteht aus drei Elementen die eine unzertrennliche Einheit bilden.

 

  1. Der Schwingungsenergie. Sie ist immer auch Träger von Information (Programm) und als der erzeugende Teil in der Symbolik männlich. (Gott, Mann, Vater, Sohn)

  2. Dem Schwingungsträger. Der Stoff in dem das Erzeugen stattfindet. In der Symbolik weiblich. (Göttin, Frau, Tochter)

  3. Das aus dem Zusammenwirken von Schwingungsenergie und Schwingungsträger hervorgehende Produkt. In der Symbolik sächlich. (Kind) Im Schwingungsträger „Geist“ die Eigenschaft „Schaukraft, Erkennen“, (symbolisch Licht). Im Schwingungsträger „Ether“ die Eigenschaft „Beharren, Trägheit“ (symbolisch Erde)

 

Das was wir die Welt nennen wird von sieben Weltbaukräften - den sogenannte „Elohim“ - im Geist eines jeden Wesens erzeugt. Damit sind die sieben Sinne gemeint die aus den Wellen die von den Sinnesorganen eingespeist und vom Verstand verarbeitet werden, ein Weltbild zimmern. Daher heißen sie auch „die sieben Zimmerleute“. Dabei spie es keine Rolle was diese Wellen aussendet oder reflektiert.