Grüße aus dem Weserbergland
 Grüße aus dem Weserbergland

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Abbildung 169

Oben: „Behedti, die Flügelsonne“

Symbol für Sonnen- und Mondauge

Roemer- und Pelizaeus - Museum, Hildesheim

Unten: „Nut mit einem Flügelpaar“.

Symbol für den Schwingungsträger Äther

Quell: Berlin, 1822

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Links oben: Behedti, die Flügelsonne. Sie war das Wahrzeichen des Gottes der Stadt Behdet, was „Stätte des Thronsitzes“ bedeutet. Damit ist nicht die Stadt, sondern der lokale Schwingungsträger Äther (Pneuma, Geist) in den Seelen gemeint, in dem die Schaukraft, Bewusstsein und Erkennen erzeugenden Bewegungen ihr Werk verrichten.

 

Die beiden Schlangen und die zwei Schwingen weisen darauf hin, dass es sich dabei um Schwingungen handelt. Die Schlange und die Schwinge zu ihrer rechten stehen symbolisch für das Sonnenauge, die Schaukraft erzeugenden Schwingungen in den Seelen der Himmelswelt. Die zu ihrer Linken für das Mondauge, die Schaukraft erzeugenden Schwingungen im seelischen Getriebe der Seelen in einem organischen Körper der materiellen Welt. Die Sonnenscheibe im Zentrum des Uräus steht für das Sonnenauge und der schmale Ring der sie umgibt, für das Mondauge. Darum wurde auch der Lichtgott Horus mit der Flügelsonne verbunden und verehrt.

 

Links unten: Die Himmelsgöttin Nut. Sie ist das Symbol für den Schwingungsträger der „Himmelsluft“, dem Äther. Ihre Flügel weisen darauf hin, dass die Himmelswelt von Schwingungen erzeugt und getragen wird. Durch diese Schwingungen werden auch die Seelen in ihr als Götter wiedergeboren. Darum ist eines ihrer Beiworte „die die Götter gebar“. Auf ihrem Haupt trägt die hier menschlich gestaltete Göttin ihr Schriftzeichen. Weil sie das Behältnis symbolisiert in dem sich Götter und Götterwelt befinden, hat es die Form eines kugeligen Gefäßes.