Grüße aus dem Weserbergland
 Grüße aus dem Weserbergland

Überschrift

Abbildung 94

Die zehn Sephiroth – Der Baum des Lebens“

Urheber: O. Jung, 2018

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Die zehn göttlichen Emanationen werden durch die Zahlen 1 bis 10 versinnbildlicht. Für sie gibt es weder in Vergangen, Gegenwart und Zukunft, noch im Guten oder Bösen ein Ende. Jede Zahl repräsentiert eine spezielle Eigenschaft die für ihren spezifischen Charakter verantwortlich ist. Als eine untrennbare Einheit stellen sie die wesentliche Form alles Seienden dar. Im Hebr. heißen sie Sephiroth, von saphar = zählen. Die grich. Ableitung „Saphira = Sphäre, Kugel“ weist auf ihre physikalische Form hin. Im Symbol „Der sephirotische Baum“ sind sie zusammengefasst. Damit das Geheimnis verborgen bleibt, haben die hebr. Namen der einzelnen Sephiroth verschiedene Bedeutungen. Davon führt nur eine zum Ziel, die anderen in die Irre. Sie sind Blenden und in der folgenden Aufstellung weggelassen. Die korrekten aber an der richtigen Stelle in Deutsch wiedergegeben.

 

Ursprünglich „1+0“. Durch Kombination bilden sich 10 Elemente in Form von Sphären oder Schalen mit charakteristischen Eigenschaften. Sie verkörpern eine hierarchische Einheit in der sich das Niedere immer innerhalb der Sphäre des Nächsthöheren befindet. Die ersten bilden eine Dreiheit aus der die anderen Sieben durch Individuation als eigenständige Daseinsformen hervorgehen.

 

Symbolik: „1“ = aktiv, männlich, Zeuger, Erzeuger, Vater, Vaterwelt, Himmelswelt. „0“ = passiv, weiblich, die Empfangende, Gebärende, Mutter, Mutterwelt, materielle Welt.

Physik.: „1“ = Aktivität, Schwingungsenergie. „0“ = Schwingungsträger.

 

Beispiele für Sinnbilder in Überlieferungen

 

Kabbala:

7 Elohim, 7 köstliche Kanäle durch die der Mensch, der erkennende Geist, die Welt erkennt und genießt. (Weltessen, Apfel vom Baum der Erkenntnis essen).

Ägypten:

7 Söhne des Ptah, 7 Geister des Ra.

Phönizien:

7 Hilfskräfte des Kronos, 7 Kabiren, (von „Kab“ = sich drehen).

Geheimlehre:

7 Häupter, 7 Schlangenköpfe, 7 Geister, 7 Engel, 7 die vom Himmel fielen, 7 Sterne, 7 Tage, 7 Schiffergenossen die sich auf einer Achse als Kugel drehen, 7 ursprüngliche Kräfte die Strahlen genannt werden, 7 Bauleute, die leuchtenden Söhne, die Hervorbringer der Form aus der Nichtform.

Indien:

7 Söhne des Brahma, 7 Weltbaukräfte, 7 Hilfskräfte des Lichts.

 

Der Buddha: „Fünf Sinnen eignet verschiedenes Gebiet, verschiedener Wirkungskreis, und keiner hat am Gebiet und Wirkungskreis des anderen teil. Es ist das Gesicht, das Gehör, der Geschmack, der Geruch und das Getast. Diese fünf Sinne haben das Denken zum Hort, das Denken hat an ihrem Gebiet und Wirkungskreis teil. … „Das aber verkünde ich, o Bruder: In eben diesem sechs Fuß hohen, mit Wahrnehmung und „vinnanam“, behafteten Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.“ (Vinnanam: Ein unerkennbares, von allen Seiten leuchtendes (erkennendes) Element. Sobald durch die Tätigkeit der 5 Sinne die von ihnen erfassten und vom Denkorgan aufbereiteten Objekte darin eintreten, flammt Bewusstsein auf.)

Physik.: 7 Kraftzentren, 7 Schwingungszustände im „Äther“ als Ursache der Eigenschaften der 7 Sinne.

 

Die Dreiheit:

 

Kether = Krone: Das alles Beherrschende. Die grenzenlose Wasserfläche.

Symbolik: Urwasser, Wasser des Raumes.

Physik.: Schwingungsträger Akascha.

 

Chokmah = Göttliche Weisheit: Idee, Schöpfungsplan.

Symbolik: Weltenkeim, Kosmisches Ei, Arche Noah.

Physik.: Das Programm der zukünftigen Welt.

 

Binah = Logos: Gottes Aussprechen von Idee oder Gedanke. (Am Anfang war das Wort)

Symbolik: Wasserstrahl, wässern der Weltenkeime durch Schöpfen aus einer Quelle.

Physik.: Abrufen des Programms durch Zufuhr der Schwingungsenergie des expandierenden Superpulsars. Dadurch entsteht in seinem Inneren ein „Schwingendes Feld“ aus dem die sieben Sinne im jeweiligen Bewusstsein eine Welt erbauen, die in jedem erkennenden Individuum eine andere ist.