Grüße aus dem Weserbergland
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Abbildung 87

Shiva – der Entraffer“

Quelle: Privates Bildarchiv

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

In der langen indischen Religionsgeschichte gab es immer drei Götter die eine Trimurti bildeten. Sie sind Symbole für drei Stadien die der Superpulsar zwischen Weltwerden und –vergehen durchläuft. Weil die Welt von einem pulsierenden Feld ins Dasein gehoben wird, geht es dabei um Schwingungsträger und Schwingungsenergie. Das Symbol für den Schwingungsträger, die Wasser des Raumes, ist hier Vishnu. Er existiert vor, während und nach dem Weltsein. Vorher und nachher enthält er die Weltenkeime für die jeweils neue Welt wie ein Datenträger ein Programm. Darum ist er der Bewahrer. In der Bibel wird dieser Zustand Sintflut genannt und in seiner Eigenschaft als Behälter des Weltenkeims, Arche-Noah.

 

Brahma, der sich Ausbreitende, ist die Pulsenergie die das Programm durch Zufuhr von Schwingungsenergie abruft. Das geschieht in der Expansionsphase wenn der Superpulsar der Weltschöpfung von Innen nach Außen schwingt. Dabei entfaltet er nicht nur die Weltenkeime zu Weltsein und Leben, sondern baut in seinem Inneren auch eine Sogkraft auf. Die zwingt ihn bei einer bestimmten Stärke zur Umkehr.

 

Dann beginnt die Pulsschwingung von Außen nach Innen zu laufen und rafft alles was sie vorher erzeugt hat wieder hinweg. In dieser Phase wird sie Shiva der Entraffer, der Zerstörer, genannt. Aber lange bevor es dazu kommt geht die materielle Welt schon in einem gewaltigen Feuersturm unter. Weil Shivas Grundprinzip in der Symbolik das Feuer ist, wurde er in seiner Eigenschaft als Zerstörer auch für diesen Weltbrand verantwortlich gemacht.

 

Tatsächlich ändert sich durch den immer größeren Druck der durch die zunehmende Sogkraft auf den Schwingungsträgern Äther und Ether lastet die Viskosität. Sie nimmt kontinuierlich zu. Dadurch werden z. B. die Bewegungen aller Himmelskörper mehr und mehr abgebremst. Das führt dazu, dass die Planeten auf ihre Sonnen und die Sonnen ins Zentrum der Galaxien stürzen bis schließlich die gesamte Materie im Zentrum des Superpulsars verbrennt.