Grüße aus dem Weserbergland
 Grüße aus dem Weserbergland

Überschrift

Abbildung 42

Links: „Büste Echnatons aus Karnak“

Ägyptisches Museum, Kairo

Rechts: Pharao mit Nemes, Kobra, Zepter und Hörnern des Amun.

Ausschnitt aus einer Szene die den Sarkophag von Nes-Shuftene schmückte

Ägyptisches Museum, Kairo

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Die Pharaonen, zugleich Mensch, König und Gott, wurden seinerzeit als unersetzliche Vermittler zwischen Menschen und Göttern angesehen und zum Teil auch mit einem Gott gleichgesetzt. Sie sahen sich gern als Söhne des Osiris und daher als die Erben seines Thrones.

 

Die rituellen Reden welche die Legitimität des Herrschers verdeutlichen sollten, beinhalteten in der Regel den Mythos, der König sei die Frucht einer Sterblichen und eines ihr in menschlicher Form erschienenen Gottes. Deshalb hielt sich Echnaton vermutlich für Gott. Unter seinem Einfluss, so Freud, haben sich Moses und die damals im ägyptischen Exil lebenden Juden dem Monotheismus zugewandt.