Grüße aus dem Weserbergland
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Abbildung 215

„Darwin – Begründer der Evolutionstheorie“

Porträt: Ch. R. Darwin

Urheber: Nicht bekannt

Quelle: Privates Bildarchiv

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Woher kommen wir? Diese Frage ist so alt wie es vernunftbegabte Wesen gibt. Viele große Denker haben im Verlauf der Menschheitsgeschichte versucht, darauf eine verbindliche Antwort zu geben. Bis heute vergeblich. Dennoch haben sich aus einer wahrhaft großen Auswahl drei Ansichten durchgesetzt die eine nennenswerte Anhängerzahl verbuchen konnten.

 

Die einen sind sicher, dass ein Schöpfer den ersten Menschen aus Ton formte und ihm Leben einhauchte, so wie es die Schöpfungsgeschichte der Bibel vordergründig berichtet. Andere diskutieren die These, außerirdische Wesen in der Gestalt von Astronauten-Göttern hätten in grauer Vorzeit die Erde besucht und per gezieltem Eingriff ins Erbmaterial aus dumpf dahinvegetierenden Wesen intelligente Menschen gemacht. Die moderne Wissenschaft glaubt zu wissen, dass der Mensch das Produkt von Zufall und Notwendigkeit ist. Entstanden in einem langen, immer noch andauernden Evolutionsprozess

 

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Als Vater dieser Theorie gilt der Naturforscher Charles Darwin. An Bord des britischen Vermessungsschiffs „Beagle“ trat er 1831 eine fünfjährige Reise rund um den Globus an. Als er 1836 nach England zurückkam war er der festen Überzeugung, dass sich Spezies in verschiedene Richtungen entwickeln, wenn sie voneinander isoliert werden. Die Frage: Weshalb? , ließ er offen

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Denn die Konsequenz aus seiner Theorie bedeutete, dass nicht nur alle Kreaturen, sondern auch der Mensch, und sogar der menschliche Geist selbst, auf einen materiellen Ursprung zurückgehen. Ein solcher Materialismus galt in jener noch gottesfürchtigen Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts als Ketzerei. Allerdings suchen unsere modernen Naturforscher mit riesigem technischem und finanziellem Aufwand bis heute vergeblich nach einer Möglichkeit, um die Urzeugung in Materie in ihren Retorten zu beweisen.