Grüße aus dem Weserbergland
 Grüße aus dem Weserbergland

Überschrift

Abbildung 182

Christos der Gnostiker“

Foto: O. Jung

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Der Christos der Gnostiker ist identisch mit dem Kernwesen Mensch, dem erkennenden Geist der in jedermanns Seele erkennt. Weil er Schaukraft, symbolisch „Licht“ ist, lassen ihn die Weisen sagen: „Ich bin das Licht der Welt“. Physikalisch ist er ein individualisierter Schwingungsträger in dem Schwingungen des Äthers aktiv sind die die Schaukraft hervorrufen. Durch Identifizierung mit dem Erkannten erkennen sie verstandesbedingt: „Das bin ich und das bin ich nicht“. Geschieht dies in einem materiellen Körper, identifizieren sie sich von der Geburt bis zum Tode immer mit dem Augenblicklichen der sich ständig verändernden Persönlichkeit, erkennend: „Diese Persönlichkeit, das bin Ich“.

 

Diese bewusst erkennende, denkende Einheit nannten altindische Meister „Ichbinheit“ und die Bibel „Des Menschen Sohn“. Das Wort „Mensch“ ist von lat. „mens“ abgeleitet und bedeutet „Erkennender Geist“. Seine Heimat ist die Himmelswelt. Sinkt er in die materielle Welt hinab um sich dort zu verkörpern, wird er in der Symbolik ans Kreuz geschlagen. Für die Alten war das Kreuz ein Symbol für das Leiden das er durch sein Karma im Kreislauf der Wiedergeburten erdulden muss. Weil es in ihm als Programm enthalten ist, muss er in der Symbolik sein Kreuz allein nach Golgata tragen.

 

Löscht er das Programm indem er die Bewegungen der seelischen Welt zur Ruhe bringt, erkennt er im Seelenspiegel sein wahres Wesen und kann sich mit dem Absoluten einen indem er sich damit identifiziert. Er erlischt keineswegs, sondern erkennt in alle Ewigkeit, dieses einzig Wirkliche, das bin ich. „Ich bin dieses All! Das Alles bin ich“! Dieser Zustand wird als unsagbar lustvoll empfunden.