Grüße aus dem Weserbergland
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Abbildung 132 „Nut, Symbol für die Himmelswelt“

Quelle: Schöpfungsgeschichte im alten Ägypten

Bildbearbeitung und Text: O. Jung

 

Nut, die einen Halbkreis bildet, symbolisiert die Himmelswelt die Schu durch sein Handeln (Hände) erzeugt und durch seine Arme trägt. Dabei wird er vom Widdergott Chnum unterstützt. Schu bedeutet „Leere", auch „Himmelsluft die sich wirkend erweist". Er ist der Hauch Atums, die Lebensluft als dynamische Kraft des Alls. Der Mythos lässt ihn sagen: „Atum (der Allerzeuger) hat mich ausgespien als Schu, gleichzeitig mit Tefnut, die nach mir hervorkam als Speichel (Ether, symb. Wasser) aus seinem Munde“.

In der ägyptischen Mythologie steht am Anfang der Weltwerdung Atum „der einsame Schöpfer“. Der Selbstentstandene, der aus sich durch Speichelauswurf ein erstes Götterpaar entließ. Schu, die Lichtatmosphäre und Tefnut, die Feuchtigkeit. Aus diesem Paar wurden Nut der Himmel und Geb die Erde, die Schu voneinander trennte.

In den Pyramidentexten heißt es von Atum: „Dieser König wurde geboren, als der Himmel noch nicht entstanden war, als die Erde noch nicht entstanden war, als noch nichts errichtet worden war, als selbst die Unordnung noch nicht entstanden war, als jener Schrecken (die Welt), der aus dem Auge des Horus (dem Erkennenden) entstehen sollte, noch nicht entstanden war“.

Alle Symbole in diesem Bilderrätsel stehen für einen physikalischen Sachverhalt. Hinter Atum verbirgt sich der Superpulsar der Weltschöpfung. Schu repräsentiert die Schwingungsenergie im Medium „Äther“ und Ether. Nut den aktiven Schwingungsträger „Äther“ und das daraus hervorgehende Produkt, die Himmelswelt. Die in Darstellungen häufig ihren Leib zierenden Sterne seine Bewohner, die erkennenden Seelen. Tefnut den aktiven Schwingungsträger „Ether“. Geb die darin erzeugte materielle Welt. Das Auge des Horus die „Schaukraft“. Sie erbaut mithilfe des Erkenntnisapparates aus dem Wellenfeld des Ethers die Welt. Die Maya, die große Illusion. Dadurch wird das Erkennende, „Der Erkennende Geist“, darin verstrickt. In der Symbolik an das Kreuz des Leidens geschlagen.